
Absauganlagen und Entstaubungsanlagen
Staub und Rauch dort erfassen, wo sie entstehen. Für Produktionshallen und Prozessanlagen in der ganzen Schweiz.
Was eine gute Absauganlage ausmacht
Eine Absauganlage ist erst dann gut, wenn sie im Alltag nicht auffällt: Sie erfasst den Staub zuverlässig, sie läuft leise genug, sie verbraucht wenig Energie, und sie braucht selten Aufmerksamkeit. Das entscheidet sich nicht am Filter allein, sondern an der Auslegung: Erfassungselemente, Rohrführung, Luftmenge und Regelung müssen zusammenpassen.
Wir schauen uns deshalb zuerst Ihren Prozess an. Welcher Staub entsteht, wie fein ist er, wie heiss, ist er brennbar oder explosionsfähig, fällt er kontinuierlich an oder in Schüben? Aus diesen Antworten ergibt sich die Anlage, nicht aus einem Katalog.
Entstaubungsanlage und Absaugtechnik im Einsatz
Die häufigsten Fälle in Schweizer Betrieben. Dazu kommen Giesserei und Schweisstechnik, wo heisse Gase und Metallstäube meist einen Zyklon als Vorabscheider verlangen.

Metallbearbeitung und Schweissen
Schweissrauch und Schleifstaub erfassen, bevor sie sich in der Halle verteilen.

Laserschneiden
Feinste Partikel und Rauch aus dem Schnittbereich, mit hohen Anforderungen an die Reingasqualität.

Chemische Prozesse
Aggressive oder toxische Stäube, bei denen Kontaminationsfreiheit zählt.

Mineralische Stäube
Zement, Beton und Gestein: abrasiv, schwer und in grossen Mengen.

Lebensmittel und Pharma
Produktrückgewinnung und Hygieneanforderungen, oft mit Reinigung im eingebauten Zustand.
Absauganlage für die Industrie: worauf es ankommt
Schleifstaub ist ein gutes Beispiel: Er ist fein, abrasiv und entsteht direkt am Werkstück. Eine Absauganlage für Schleifstaub muss die Partikel an der Entstehungsstelle erfassen, bevor sie sich in der Hallenluft verteilen – mit der richtigen Erfassungsgeometrie und genug Luftleistung, aber ohne unnötig gross zu fahren. Dasselbe Prinzip gilt für Schweissrauch, Feinstaub aus Laserprozessen oder Emulsionsnebel.
Mobile Absauggeräte haben ihren Platz bei wechselnden Arbeitsorten. Sobald mehrere Maschinen dauerhaft laufen, rechnet sich eine stationäre Absauganlage: eine zentrale Filtereinheit, ein Rohrnetz, ein Wartungspunkt. Und weil die Reingaswerte der Oberflächenfiltration so tief sind, kann die gereinigte Luft im Umluftbetrieb in der Halle bleiben – das spart im Winter spürbar Heizkosten.
Von der Anfrage bis zum Betrieb
- 1
Bedarf aufnehmen
Wir klären, welcher Staub anfällt, an welchen Maschinen er entsteht und wie viel Luft bewegt werden muss.
- 2
Auslegung und Schutzkonzept
Daraus ergeben sich Erfassung, Rohrnetz, Baureihe der Filteranlage und die Massnahmen zum Explosionsschutz.
- 3
Montage und Inbetriebnahme
Wir installieren die Filteranlage, Rohrleitung, Stauberfassung und vieles mehr, nehmen sie in Betrieb und schulen Ihre Mitarbeitenden.
- 4
Inspektion und Wartung
Regelmässige Inspektion, präventive Wartung und schneller Support aus Aadorf. Ersatzteile bei Bedarf verfügbar. Für Kunden in der ganzen Schweiz.
Explosionsschutz: das Filterelement als Barriere
Zusammensetzung, Korngrössenverteilung und Explosionseigenschaften des Staubs entscheiden über das Schutzkonzept. Es wird für jede Anlage einzeln festgelegt und nicht aus dem Katalog übernommen.
Das Sinterlamellen-Filterelement bringt dabei ein Merkmal mit, das kein anderes Filtermedium hat: es wirkt als Staub-Ex-Zonen-Sperre. Auf der Reinluftseite entsteht damit keine staubexplosionsfähige Atmosphäre. Ergänzend stehen konstruktive Massnahmen zur Verfügung, von der Druckentlastung mit Berstscheibe über die Flammensperre bis zur flammenlosen Entlastung mit Herding® FLAMELESS.

Anfrage für Ihre Absauganlage
Schildern Sie uns kurz Ihre Anwendung: Welche Maschinen, welcher Staub, welche Hallengrösse. Wir melden uns mit einer ersten Einschätzung.